Hallo zusammen,
nachdem ich zuletzt in den oberösterreichischen und steirischen Wäldern "fremd" gegangen bin, war ich gestern nach längerem wieder zwischen Rickatschwende und Fohramoos unterwegs. Die Artenvielfalt ist zur Zeit gewaltig.
Vor allem gibt es eine Menge verschiedener Röhrlinge, an welchen man den Schlüssel von Klofac und Krisai-Greilhuber üben kann (auch wenn man bei den meisten keinen Schlüssel braucht).
Fichtensteinpilz, Boletus edulis
Netzstieliger Hexenröhrling, Neoboletus praestigiator
Schönfußröhrling, Caloboletus calopus
Ein sehr schönes Paar.
Maronenröhrling, Imleria badia
Herbst-Rotfußröhrling, Xerocomellus pruinatus
Chalciporus piperatus, Chalciporus piperatus
Strubbelkopfröhrling, Strobilomyces strobilaceus
Auch der "old man of the woods" hat sich mir gezeigt.
Kuhmaul, Gomphidius glutinosus
Den hatte ich bisher noch nicht. Der Fund hat mich sehr gefreut.
Blaufüßiger Birkenpilz, Leccinum cf. cyaneobasileucum
Wenn ich recht habe, wäre dieser etwas Seltenes. Die blauende Stielbasis und die Sporengröße passen aber schon sehr gut. Muss aber noch von Irmgard bestätigt werden.
Gruß,
Bernhard
Röhrlinge auf der Rickatschwende
Röhrlinge auf der Rickatschwende
Re: Röhrlinge auf der Rickatschwende
hallo Bernhard,
hat Irmgard den bestätigt? Für mich hat er sehr wenig blau an der Basis, auf dem Foto sieht man eigentlich gar nichts davon.
LG Uschi
hat Irmgard den bestätigt? Für mich hat er sehr wenig blau an der Basis, auf dem Foto sieht man eigentlich gar nichts davon.
LG Uschi
Re: Röhrlinge auf der Rickatschwende
Hallo Uschi,
die Bestimmung wurde von Irmgard bestätigt. Ich habe dazu den Röhrlingsschlüssel von Klofac/Krisai-Greilhuber verwendet.
Das Fleisch ist weiß und verfärbt sich - abgesehen von einer leichten Blaufärbung an der Stielbasis - nicht. Ich beobachte auf den Bildern von W. Klofac zu L. cyaneobasileucum in der Mykologischen Datenbank sowie in meiner Literatur, z.B. im Laessoe/Petersen, auch keine starke Blaufärbung.
Sporen messe ich 16.9-19.3 x 4.8-5.3 um groß mit einem Q-Wert von 3.3-3.8. Ich denke, gerade zur Unterscheidung von L. schistophilum mit einem Q-Wert unter 3 ist dieser relevant.
Weiters besteht die HDS aus länglichen Hyphen:
Alles zusammen genommen, sollte das passen.
Gruß,
Bernhard
die Bestimmung wurde von Irmgard bestätigt. Ich habe dazu den Röhrlingsschlüssel von Klofac/Krisai-Greilhuber verwendet.
Das Fleisch ist weiß und verfärbt sich - abgesehen von einer leichten Blaufärbung an der Stielbasis - nicht. Ich beobachte auf den Bildern von W. Klofac zu L. cyaneobasileucum in der Mykologischen Datenbank sowie in meiner Literatur, z.B. im Laessoe/Petersen, auch keine starke Blaufärbung.
Sporen messe ich 16.9-19.3 x 4.8-5.3 um groß mit einem Q-Wert von 3.3-3.8. Ich denke, gerade zur Unterscheidung von L. schistophilum mit einem Q-Wert unter 3 ist dieser relevant.
Weiters besteht die HDS aus länglichen Hyphen:
Alles zusammen genommen, sollte das passen.
Gruß,
Bernhard