Hallo Bernhard,
Bingo, Prosthemium betulinum passt sehr gut!
Vielen Dank!
Hatte mich gefragt, wie Du das gefunden hast, aber eine einfache Google Suche nach "Anamorph Betula" bringt mir die Antwort:
Gleich das erste Ergebnis bringt das paper der Polen!
Hatte mit einer Bildersuche versucht gehabt - so einfach wärs gewesen.
Die zweite Art in dem Artikel, Splanchnonema argus - Teleomorph, hab ich auch schon mal auf Birke gefunden:
https://www.pilzdaten-austria.eu/#tax/332898
lg
andreas
Funde vom Rheinholz bei Gaißau
Re: Funde vom Rheinholz bei Gaißau
Re: Funde vom Rheinholz bei Gaißau
Hallo Andreas,
die Sporen sind auch sehr markant. Gratuliere zum Fund!
Ich habe noch zwei Pyrenomyceten offen und bei der Suche ist mir auch Prosthemium betulinum untergekommen. Wie du siehst, suche ich sehr breit ;-).
Mit meinen beiden komme ich nicht recht weiter. Daher teile ich hier einmal das, was ich bisher habe:
Sordariomycetes sp.
Auf Kiefernzapfen im Auwald; aufgefallen sind mir eigentlich die weißen Punkte, bei denen es sich um die Anamorphe handeln könnte? Die Hauptfruchtform ist ein Pyrenomycet, aber auf den Bildern gar nicht gut erkennbar.
Auffallend sind jedoch die Sporen mit 38.6-45.8 x 15.1-17.4 um (Q = 2.5-2.8) außergewöhnlich groß sind. Bei den meisten kann ich keine Septe erkennen, manche sind einfach septiert. Bei einem kann ich zwei Septen erkennen. Am einen Ende schmaler und flach abgeschnitten - vielleicht ein Keimporus?
Hier noch die Sporen der "Anamorphe":
Vielleicht ist das Pilzchen aufgrund der großen Sporen und dem Substrat doch bestimmbar. Vielleicht ja von euch jemand eine Idee.
Dothideomycetes sp.
Auf totem Laubholz, Baumstumpf im Auwald; aufgrund von ein paar "langezogenen" Asci denke ich, dass es sich um eine bitunicate Art handeln könnte. Vielleicht etwas in Richtung Phaeosphaeria oder Leptosphaeria?
Die hyalinen Sporen sind dreifach septiert mit einer etwas größeren zweiten Zelle und 18.2-21.3 x 6.2-8.0 um groß (Q = 2.5-3.2).
Und noch Bilder der Asci in Lugol.
Vielleicht kann auch jemand etwas dazu sagen.
Gruß,
Bernhard
die Sporen sind auch sehr markant. Gratuliere zum Fund!
Ich habe noch zwei Pyrenomyceten offen und bei der Suche ist mir auch Prosthemium betulinum untergekommen. Wie du siehst, suche ich sehr breit ;-).
Mit meinen beiden komme ich nicht recht weiter. Daher teile ich hier einmal das, was ich bisher habe:
Sordariomycetes sp.
Auf Kiefernzapfen im Auwald; aufgefallen sind mir eigentlich die weißen Punkte, bei denen es sich um die Anamorphe handeln könnte? Die Hauptfruchtform ist ein Pyrenomycet, aber auf den Bildern gar nicht gut erkennbar.
Auffallend sind jedoch die Sporen mit 38.6-45.8 x 15.1-17.4 um (Q = 2.5-2.8) außergewöhnlich groß sind. Bei den meisten kann ich keine Septe erkennen, manche sind einfach septiert. Bei einem kann ich zwei Septen erkennen. Am einen Ende schmaler und flach abgeschnitten - vielleicht ein Keimporus?
Hier noch die Sporen der "Anamorphe":
Vielleicht ist das Pilzchen aufgrund der großen Sporen und dem Substrat doch bestimmbar. Vielleicht ja von euch jemand eine Idee.
Dothideomycetes sp.
Auf totem Laubholz, Baumstumpf im Auwald; aufgrund von ein paar "langezogenen" Asci denke ich, dass es sich um eine bitunicate Art handeln könnte. Vielleicht etwas in Richtung Phaeosphaeria oder Leptosphaeria?
Die hyalinen Sporen sind dreifach septiert mit einer etwas größeren zweiten Zelle und 18.2-21.3 x 6.2-8.0 um groß (Q = 2.5-3.2).
Und noch Bilder der Asci in Lugol.
Vielleicht kann auch jemand etwas dazu sagen.
Gruß,
Bernhard
Re: Funde vom Rheinholz bei Gaißau
Denke, ich hab noch was rausgekriegt:
Lophiostoma compressum
auf einem Schwemmholz-Ast am Flussufer - Laubholz. Die Sporen sind jung hyalin.
[ 22.7-24.2-25.4 ] x [ 8.7-9.4-10.3 ] Q = [ 2.4-2.6-2.8 ] N = 17
vgl. https://svampe.databasen.org/taxon/46654
Ascospores (15–)16–33(–35) × (6–)7–10(–12) μm (n = 300), hyaline when immature, becoming yellow-brown to dark brown at maturity, ellipsoid to oblong, muriform with (3–)4–7-transverse and 1–3-longitudinal septa, constricted at the middle septum, guttulate, smooth-walled
Lophiostoma compressum
auf einem Schwemmholz-Ast am Flussufer - Laubholz. Die Sporen sind jung hyalin.
[ 22.7-24.2-25.4 ] x [ 8.7-9.4-10.3 ] Q = [ 2.4-2.6-2.8 ] N = 17
vgl. https://svampe.databasen.org/taxon/46654
Ascospores (15–)16–33(–35) × (6–)7–10(–12) μm (n = 300), hyaline when immature, becoming yellow-brown to dark brown at maturity, ellipsoid to oblong, muriform with (3–)4–7-transverse and 1–3-longitudinal septa, constricted at the middle septum, guttulate, smooth-walled
Re: Funde vom Rheinholz bei Gaißau
Ich hatte noch ein kleines Becherchen auf abgestorbenem Birkenholz.
Einer meiner ersten Ascomyceten unter dem MIK.
Imrgard hat es mir im Pilzfinder bestätigt.
Dasyscyphella nivea - Schneeweißes Haarbecherchen/Wollbecherpilzchen Der Apikalapparat hat sich mit Lugol blau verärbt Sporen unter 1000x: [7.3-9.1] x [2.1-2.7] Q = [3.1-4.0] N = 20
Phlebia tremellosa - Gallertfleischiger Fältling, Orangegraue Falten-Phlebia
auch auf Totholz
Einer meiner ersten Ascomyceten unter dem MIK.
Imrgard hat es mir im Pilzfinder bestätigt.
Dasyscyphella nivea - Schneeweißes Haarbecherchen/Wollbecherpilzchen Der Apikalapparat hat sich mit Lugol blau verärbt Sporen unter 1000x: [7.3-9.1] x [2.1-2.7] Q = [3.1-4.0] N = 20
Phlebia tremellosa - Gallertfleischiger Fältling, Orangegraue Falten-Phlebia
auch auf Totholz
Re: Funde vom Rheinholz bei Gaißau
ja typisches Foto von diesem Becherchen und kann man im Winter gelegentlich finden. Gratuliere Renate, mach weiter so.
LG Uschi
LG Uschi