Rickatschwende
Verfasst: So 6. Jul 2025, 15:56
Hallo zusammen,
ich war gestern wieder zwischen Rickatschwende und Fohramoos unterwegs. Eigentlich hatte ich mit Hexenröhrlingen gerechnet, die auch vorhanden waren, aber alle schon viel zu alt. Dafür gab es eine ganze Menge Schönfuß-Röhrlinge:
Schönfuß-Röhrling, Caloboletus calopus
Auf Erde im Fichtentannenwald. Ich muss gestehen, diesen erkannte ich zuerst gar nicht als solchen. Am Stiel konnte ich weder ein Netz noch den typischen rot-gelben Farbverlauf ausmachen. Ich habe diesen auch schon über unsere WhatsApp-Gruppe geteilt und zumindest Uschi hatte gleich den richtigen Verdacht.
In Summe gab es an der Stelle vier prächtige Exemplare. Bei Nummer zwei war an der Stielspitze der Farbverlauf noch erkennbar. Bei den restlichen beiden, war es dann noch deutlicher. Da war der Fall dann auch für mich klar. Das heißt dann aber, dass alle braunstieligen Röhrlinge essbar sind, sofern es sich um keinen Schönfußröhrling handelt, der bei großer Hitze die Farbe verloren hat.
Breitblättriger Rübling, Megacollybia platyphylla
Auf Totholz im Fichten-Tannen-Wald. Sind zur Zeit auch recht häufig.
Frauen-Täubling, Russula cyanoxantha
Auf Erde im Fichten-Tannen-Wald. Erkennbar an den weichen Lamellen und am milden Geschmack.
Gold-Täubling, Russula aurea
Auf Erde im Fichten-Tannen-Wald. Ein persönlicher Erstfund. Hat mich gefreut.
Pfifferling, Cantharellus cibarius
Auf Erde im Fichten-Tannen-Wald.
Schüsselförmiges Kugelbecherchen, Heterosphaeria patella
Auf Doldenblütler auf Waldlichtung. Die hatten wir schon bei der Vereinsexkursion in Damüls.
Und zum Schluss noch etwas Unbekanntes auf dem selben Doldenblütler wie zuvor die Heterosphaeria. Mikroskopisch bin ich bisher noch nicht recht weiter gekommen, werde es aber die nächsten Tagen noch einmal versuchen. Vielleicht gibt es aber auch schon einen Tipp von euch.
Gruß,
Bernhard
ich war gestern wieder zwischen Rickatschwende und Fohramoos unterwegs. Eigentlich hatte ich mit Hexenröhrlingen gerechnet, die auch vorhanden waren, aber alle schon viel zu alt. Dafür gab es eine ganze Menge Schönfuß-Röhrlinge:
Schönfuß-Röhrling, Caloboletus calopus
Auf Erde im Fichtentannenwald. Ich muss gestehen, diesen erkannte ich zuerst gar nicht als solchen. Am Stiel konnte ich weder ein Netz noch den typischen rot-gelben Farbverlauf ausmachen. Ich habe diesen auch schon über unsere WhatsApp-Gruppe geteilt und zumindest Uschi hatte gleich den richtigen Verdacht.
In Summe gab es an der Stelle vier prächtige Exemplare. Bei Nummer zwei war an der Stielspitze der Farbverlauf noch erkennbar. Bei den restlichen beiden, war es dann noch deutlicher. Da war der Fall dann auch für mich klar. Das heißt dann aber, dass alle braunstieligen Röhrlinge essbar sind, sofern es sich um keinen Schönfußröhrling handelt, der bei großer Hitze die Farbe verloren hat.
Breitblättriger Rübling, Megacollybia platyphylla
Auf Totholz im Fichten-Tannen-Wald. Sind zur Zeit auch recht häufig.
Frauen-Täubling, Russula cyanoxantha
Auf Erde im Fichten-Tannen-Wald. Erkennbar an den weichen Lamellen und am milden Geschmack.
Gold-Täubling, Russula aurea
Auf Erde im Fichten-Tannen-Wald. Ein persönlicher Erstfund. Hat mich gefreut.
Pfifferling, Cantharellus cibarius
Auf Erde im Fichten-Tannen-Wald.
Schüsselförmiges Kugelbecherchen, Heterosphaeria patella
Auf Doldenblütler auf Waldlichtung. Die hatten wir schon bei der Vereinsexkursion in Damüls.
Und zum Schluss noch etwas Unbekanntes auf dem selben Doldenblütler wie zuvor die Heterosphaeria. Mikroskopisch bin ich bisher noch nicht recht weiter gekommen, werde es aber die nächsten Tagen noch einmal versuchen. Vielleicht gibt es aber auch schon einen Tipp von euch.
Gruß,
Bernhard